M18 – Infoveranstaltung zur Abrissparty

ffmAm 18. März soll der Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main eingeweiht werden. Die EZB ist maßgeblicher Akteur der europäischen Austeritätspolitik, deren Auswirkungen die Menschen in Griechenland gegenwärtig in voller Härte zu spüren bekommen. Anknüpfend an die Proteste gegen die europäische Krisenpolitik in den vergangenen Jahren, will das Protestbündnis M18 gegen die Einweihungsparty aktiv werden.

Warum sich antikapitalistischer Protest ausgerechnet gegen die EZB richtet und was an Protestaktionen für den 18. März in Frankfurt geplant ist, dass erfahrt ihr, auf einer von uns organisierten Infoveranstaltung, am 04. März. Vertreter_innen der Gruppe TOP Berlin, die sich im Rahmen des …ums Ganze! Bündnisses in die Proteste einbringen, werden ausführlich zur Thematik referieren.

Im Rahmen der Veranstaltung kann auch abgeklärt werden, wer Interesse an einer gemeinsamen Reise nach Frankfurt am Main hat.

Infoveranstaltung: 04.03.2015 / 19.30 Uhr / Café Median

Der Mindestlohn: Fluch und Segen zugleich

gastronomie-mindestlohnMan kann es gut finden, oder auch nicht, aber ab dem 01.01.2015 gilt der flächendeckende Mindestlohn. Dieser ist festgeschrieben im Mindestlohngesetz (MiLoG).
Für viele ArbeitnehmerInnen ist die Anhebung des Stundenlohns eine finanzielle Erleichterung. Je nach Branche, oder eben nur nach vertraglicher Vereinbarung, steigt der Lohn von 1€ bis zu 4€/Std. Für viele ArbeitnehmerInnen fällt mit dem Mindestlohn der verhasste Gang zur Agentur für Arbeit weg, um aufstockende Leistung zu beantragen.

8,50€/Std. können nicht darüber hinweg täuschen, dass mit diesem Stundenlohn immer noch die Altersarmut droht!
8,50€/Std. bedeutet immer noch eine finanzielle Situation, mit der sich keine Zukunft langfristig planen lässt.

Während sich angebliche Wirtschaftsweisen und sogenannte Experten noch darüber uneins sind, ob der MiLo gut oder schlecht für die Erhaltung von Arbeitsplätzen ist, haben sich die Unternehmen längst überlegt wie sie den Mindestlohn umgehen können – und das zum Teil mit anwaltlichen Hilfen.
Mittlerweile füllen Tipps und Tricks ganze Webseiten, und Foren sind mit Mindestlohnumgehungsgeschwätz vollgeschmiert. Mehr …

Kundgebung: Straßenbahn für Alle!

straba_für_alle_30022.11.2014 um 15 Uhr am Doberaner Platz

Jetzt geht es los! Zum Auftakt unserer Kampagne „Straßenbahn für Alle“ rufen wir euch auf, gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen.
Lasst uns zusammen ein weiteres kraftvolles Zeichen gegen die Fahrpreiserhöhung setzen und an die bisher gelaufenen Proteste anschließen. Die Verantwortlichen wiegen sich schon auf der sicheren Seite, lasst uns ihnen zeigen, dass wir uns nicht mit der verfehlten Politik von Stadt und Land arrangieren werden. Also kommt zahlreich, sagt es anderen und bringt eure Freund_innen mit! Weg mit der Fahrpreiserhöhung und her mit dem Sozialticket! Straßenbahn für Alle!

Begleite uns auf Facebook !

Aktionseinheit beschlossen!

straba_für_alle_300Die Gruppen Antifa Rostock, Industrial Workers of the World (Ortsgruppe HRO) und die Antifaschistische Jugend Rostock (AJR) bilden das Bündnis „Straßenbahn für Alle!“

Nachdem am 03. September die Nachricht von der erneuten Fahrpreiserhöhung durch die RSAG in den lokalen Medien die Runde machte, rief die Antifa Rostock dazu auf, gegen die ständigen Fahrpreiserhöhungen auf die Straße zu gehen und organisierte wenige Tage später eine erste Kundgebung auf dem Doberaner Platz unter dem Motto „Fahrpreiserhöhung stoppen – Straßenbahn für Alle“. Mehr …

Presse Erklärung Oliver Rast GG/BO

4195054054Berlin, 7. August 2014

P R E S S E – E R K L Ä R U N G

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unserem engagierten GG-Sprecher in der JVA Willich I und II, André Borris M. á Moussa Schmitz, wurden in den vergangenen vierzehn Tagen zweimal Unterlagen der Gefangenen-Gewerkschaft /Bundesweite Organisation (GG/BO) vorenthalten bzw. beschlagnahmt. Als Grund für diesen Willkürakt wird seitens der JVA-Leitung angegeben, die GG/BO-Materialien würden die „Sicherheit und Ordnung“ in der Anstalt gefährden. U.a. wurden mehrere Briefbögen mit GG/BO-Logo eingezogen und mindestens 10 Exemplare unseres Papiers mit dem Titel „Zur Frage der Koalitionsfreiheit für Inhaftierte – für volle Gewerkschaftsrechte hinter Gittern!“ Mehr …

Der Mindestlohn als Feld des Klassenkampfes von oben

4195054054Das Gezerre um Ausnahmeregelungen und Absenkungsmöglichkeiten des universellen Mindestlohns steht kurz vor dem Abschluss. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat ihren Gesetzesentwurf zum flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn den Kabinettskolleginnen und zuvor Verbänden der Sozialpartnerschaft zur Abstimmung bzw. Kenntnisnahme vorgelegt. Ihr ambitioniertes Ziel lautet, das Mindestlohngesetz im April des Jahres im Bundestag verabschieden zu lassen.

Aus einer unionistisch-rätekommunistischen Sicht ist zu fragen, ob der Mindestlohn als Treibmittel einer unaufhaltbaren Entwicklung in Richtung egalitärerer Beschäftigungsverhältnisse taugt, oder aber der „angemessene Mindestschutz“ (Koalitionsvertrag) nichts weiter als ein regulatorischer Kniff ist, die Geschwindigkeit der Armutsspirale abzubremsen.

Von der sozialdemokratische Armutsverwaltung … Mehr …

In einer Parallelwelt – als politischer Gefangener im „Normalvollzug“

4195054054In den bundesdeutschen Knastanstalten sind politische Gefangene, wenn die Differenz zu den sozialen Gefangenen an dieser Stelle aufgemacht werden darf, eine absolute „Ausnahmeerscheinung“. Auch in diesem Land kann man sich an frühere Zeiten erinnern, in denen einige Dutzend politischer Gefangener die Knastverhältnisse stark prägten. Das ist Vergangenheit. Ein Umstand, den ich mir selbst erst einmal während meiner Haftzeit vergegenwärtigen musste, weil er recht einschneidende Konsequenzen mit sich bringt. Dieser Text ist meinerseits als eine (sehr) knapp gehaltene Zwischenbilanz nach einer dreijährigen Haftzeit zu verstehen, in der ich die verschiedenen Knasteinrichtungen, die man in Berlin kennen lernen kann, durchlaufen habe (U-Haft in Moabit, Offener Vollzug in Hakenfelde, Geschlossener Vollzug in Tegel). Mehr …

Gesunde Ernährung – Zusatzstoffe

7884581148e30ccb73a24dfa45b62e09_XL1998 wurde der Aktionstag der gesunden Ernährung eingeführt, seit 2007 findet er jedes Jahr am 07. März statt. Der Tag soll uns darauf aufmerksam machen wie wichtig die richtige Ernährung für das körperliche, aber auch für das seelische Wohlbefinden ist. Und das ein Mangel an gesunder Ernährung unterschiedliche Folgen haben kann. An diesem Tag werden auf Bundes- und Länderebene unterschiedliche Aktionen rund um das Thema Ernährung gestartet, z.B. richtig Essen, richtig Kochen, gesunde Rezepte und auch die Wirkung einiger Lebensmittel auf bestimmte Organe. Soweit die Theorie. Mehr …

Der GroKo-Mindestlohn zementiert den Niedriglohnsektor

mindestlohnMaerz14_0Die publizistischen Flaggschiffe der bundesdeutschen „Qualitätspresse“ schlagzeilten jeweils differenziert: „Warnung vor Ausnahmen beim Mindestlohn“, so titelte die Süddeutsche Zeitung in ihrem Aufmacher am 20.1.2014. Einen Tag später urteilte die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit der Überschrift „Kein Mindestlohn für Azubis. Gutachten: Ausnahmen sind rechtlich möglich“. Die Presseveröffentlichungen zeigen auf, dass der im Koalitionsvertrag von SPD und CDU/CSU vereinbarte allgemeine gesetzliche Mindestlohn von € 8,50 weiterhin kontrovers nachverhandelt wird. Hintergrund dieses medialen Echos ist eine Expertise, welche der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags im Auftrag der Grünen-Arbeitsmarktexpertin Brigitte Pothmer angefertigt hat und in der es um potentielle Ausnahmeregelungen im anvisierten Mindestlohngesetz geht. Mehr …

Ein Arbeiterintellektueller wie er im Buche steht

Rezension eines Gesprächsbandes mit dem Rätekommunisten Paul Mattick

revolution_abenteuerIn der Reihe „Dissidenten der Arbeiterbewegung“ des Münsteraner Unrast-Verlages erschien jüngst ein Gespräch mit dem streitbaren Rätekommunisten Paul Mattick (1904-1981) unter dem Titel „Die Revolution war für mich ein großes Abenteuer“, welches der Herausgeber der Gesamtausgabe von Karl Korsch, Michael Buckmiller, 1976 in Vermont/USA führte. Die von Buckmiller erstellte Transkription des Mattick-Interviews lag seit Jahren unbeachtet in einer kopierten Fassung im Internationalen Institut für Sozialgeschichte (IISG) in Amsterdam. Die Herausgeber des Gesprächsbandes, Christoph Plutte und Marc Geoffroy, wurden u.a. von dem Sohn Matticks, Paul Mattick jr., motiviert, dieses Interview nach einem Abgleich mit den noch existierenden Tonbandaufzeichnungen zu veröffentlichen. Mehr …