Arbeitszeitkorridor

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Arbeitszeitkorridor
Manche Arbeitgeber fangen an in die  Arbeitsverträge ihrer Mitarbeiter*innen  einen Arbeitszeitkorridor reinzuschreiben.
! Auch diese Vertragsänderung bedarf der Zustimmung des/der Arbeitnehmer*in.
In den Arbeitsverträgen könnte dann stehen „….es sind pro Monat zwischen 160 und 180 Arbeitsstunden zu leisten….“
Je nachdem, wie vorher der Arbeitsvertrag gestaltet war, bringt diese Regelung nichts oder verzögert nur das Unvermeidliche. Wenn bisher eine stundenbasierte Vergütung erfolgte, dann wird mit der Obergrenze von 180 Std/Monat die Auszahlung des Mindestlohns gedeckelt. Jede Stunde, die darüber hinaus geleistet wird muss auf einem Arbeitszeitkonto erfasst und binnen 12 Monate mit 8,50€ vergütet oder in Freizeitausgleich abgegolten werden. Der Nachteil für den/die Arbeitnehmer*in ist, wurden vorher die gesamten Arbeitsstunden im Monat ausbezahlt, so gibt es jetzt eine Obergrenze von 1.530,00€. (180 x 8,50€ = 1530,00€).

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