Gewerkschaften? just do it!

Der 1. Mai 2017 nähert sich und er sollte mehr sein, als ein gesetzlich verbriefter Feiertag, mehr als Folklore und mehr als ritualisierte Gewalt auf der Straße.

Der 1. Mai ist und bleibt Kampftag der Arbeiter/innenklasse, und das weltweit! Dieser Tag ist Ausdruck eines internationalistischen, objektiven Interesses der Lohnabhängigen, sich als Klasse zusammenschließen, um gemeinsam für eine Verbesserung der Gesellschafts – und Arbeitsverhältnisse zu kämpfen!

Darum gehen in allen Nationen der Welt Arbeiter/-innenorganisationen (und ähnliche Bewegungen) auf die Straße! Das ist richtig, gut und wichtig. Demonstrationen und Willensbekundungen alleine werden jedoch nicht ausreichen, um wirklich etwas an den Zuständen zu verändern! Die Zustände, also das soziale Gefüge und die Produktionsabläufe, sind maßgeblich durch die Mehrwertabschöpfung ( Profitinteressen ) gekennzeichnet und bestimmen letztlich unser aller Leben.

Für ein paar wenige Gewinner/-innen dieses Systems läuft das auch ziemlich gut. Die Chefs, Aktionäre und all die Opportunisten, welche sich ihnen andienen, leben in Saus und Braus, während der Rest von uns für das Nötigste hart malochen muss. Diejenigen, die ohnehin schon alles Besitzen, sind die Selben, die immer noch mehr aus uns herauszupressen versuchen! Dagegen müssen wir uns wehren! Aber Wahlentscheidungen, das Bilden von Initiativen und das Fahren von Kampagnen reicht alleine nicht aus – Wir müssen uns auch an unseren Arbeitsplätzen organisieren! Die stärkste Form der Organisation am Arbeitsplatz ist die Gewerkschaft.

Aber welcher soll ich mich anschließen? Welche unterschiedlichen Gewerkschaftsformen gibt es? Worauf muss ich achten, wenn ich mich für die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft entscheide? Um diese Fragen zu klären, laden wir euch zu zwei Veranstaltungen ein! Kommt vorbei! Desweiteren werden wir am 02.05.2017 eine Demonstration durchführen, wir hoffen auf eure rege Beteiligung. Die Demonstration wird unter dem Motto „365 Tage im Jahr – Offensiv gegen Staat und Kapital!“ stattfinden. Einfach um zu unterstreichen das es uns um mehr geht als ritualisierten Protest am 1. Mai! Es geht uns um tatsächliche Veränderung und um ständiges Aufbegehren gegen die Zurichtung unseres Lebens!

Nieder mit Ausbeutung durch Lohnarbeit! Für eine gewerkschaftlich organisierte Verteidigung unserer Klasseninteressen! 365 Tage im Jahr offensiv gegen Staat und Kapital!

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