„Kaum jemand hält es mehr als fünf Jahre in einem Callcenter aus“

Über den neusten Stand des Streikes einiger Callcenter Mitarbeiter_innen bei S-Direkt (Sparkassencallcenter) berichtet die „Jungle World“ in ihrer letzten Ausgabe.

Weiterhin wird in dem Artikel über die niedrigen Lohngruppen und miesen Arbeitsbedingungen, welche zu einem höheren Krankenstand im Vergleich zu anderen Branchen führen, informiert.

Hier eine kleine Leseprobe:

Die Niedriglöhne sind jedoch, auch für die Streikenden in Halle, nur ein Teil des Problems. Die Arbeit in Callcentern wäre beispielsweise problemlos auch als Heimarbeit leistbar, dagegen spricht neben dem Datenschutz nur die Kontrolle über das Großraumbüro. In diesem sitzen die Agenten oftmals eng zusammengepfercht, werden mit »Testcalls« und Quoten sowie internen Fortbildungen unter Druck gesetzt. Aus verschiedenen Callcentern – auch bei S-Direkt in Halle – gibt es Berichte von Mitarbeitern, die nicht auf die Toilette gehen durften. Bis vor kurzem hatte ein Callcenter-Agent durchschnittlich weniger als drei Quadratmeter Platz zum Arbeiten, das entspricht einem Drittel dessen, was die Bildschirmarbeitsplatzverordnung vorschreibt.

Solidarität mit den streikenden Callcentermitarbeiter_innen!

 

Hier gehts zum ganzen Artikel!

 

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