Generalstreik in Portugal zum 14. November angekündigt

Nicht nur die Spanier_Innen wehren sich in Protesten und Streiks gegen die immer härter  werdenden Sparauflagen, auch die Portugies_Innen haben genug von ihrer Regierung und wollen diese, am besten gleich mit den Vertretern der Troika, aus dem Land jagen. Am Samstag wurde der „Terreiro do Paco“ erstmals in seiner Geschichte vollständig mit Demonstranten gefüllt. Im Gegensatz zum Nachbarn Spanien protestierte in Portugal sogar die Polizei mit den Bürgern. Sie war mit Gewerkschaften von drei Polizeieinheiten am Protest beteiligt. Der Militärverband machte der portugiesischen Regierung gegenüber deutlich, dass man sich „wie es uns die Verfassung vorschreibt, niemals als Repressionsinstrument gegen unsere Mitbürger“ instrumentalisieren lasse. Man habe „geschworen, sie zu verteidigen“.

Am 3.Oktober hatten sich alle Gewerkschaften an einen Tisch gesetzt,  um den Generalstreik zu planen.  Die größte portugiesische Gewerkschaft hatte den Generalstreik für den 14. November angekündigt.

Um das Ziel zu erreichen fordert die „Bewegung der Empörten“  eine Radikalisierung der Proteste. Die Bewegung, die über soziale Netzwerke entstanden ist, hat es vor 2 Wochen geschafft die größten Proteste seit 1974 auf die Beine zu stellen (Nelkenrevolution).

Zwei ausführliche Artikel findet ihr online bei heise.de #1 & heise,de #2


 

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